BERLIN. Zu der Forderung des Vorsitzenden des CDU-nahen Studentenverbandes RCDS, Gottfried Ludewig, dass Rentner und Arbeitslose bei Bundestags- und Landtagswahlen weniger Stimmrechte haben sollen, erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Jörg VAN ESSEN:
Es ist ärgerlich, dass ausgerechnet der Vorsitzende eines Studentenverbandes offenbar nicht mit unserem Grundgesetz vertraut ist. Jede Stimme zählt gleich viel. Es gibt keine Wähler erster und zweiter Klasse. Die Vorschläge des RCDS sind ein Schlag ins Gesicht der Rentner unseres Landes und verhöhnen Menschen, die nach Arbeit suchen. Zwar teilt die FDP die Sorge, dass dieses Land politisch nach links rutscht. Entmündigung der Wähler ist aber die falsche Antwort!
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